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Das Ende

Art. Regt 901 / 902, Lehr- und Versuchsabteilung

Am 04. April 1945 sollte eine schießende Abteilung des Art. Regt. 902 auf Befehl der Division z. V. zusammen mit einer Abteilung des Art. Regt. 901 eine Feuerstellung im Raum Uelzen erkunden, um die Festung Küstrin beschießen zu können. Der Auftrag wurde nicht mehr ausgeführt, da mit dem Korpsbefehl Nr. 14 des Armeekommandos z. V. alle Einheiten bis auf Eine, die Zerstörung des Sondergeräts befohlen wurde.

Das Art. Regt. 901 vernichtet zwischen dem 29. März und 03. April 1945 sein Sondergerät im Raum Winsen/Aller.

Anfang April 1945 führte die Lehr- und Versuchsabteilung, die der Division z. V. unterstellt wurde, im Rahmen des Erprobungskommandos "Rethem" Versuchsschüsse aus dem Raum Verden/Aller in die nördliche Nordsee durch. Ziel der Versuche war es die Zielgenauigkeit zu verbessern.

Die Art. Regt. 901 und 902 und Teile der Lehr- und Versuchsabteilung wurden im April dem 41. Panzerkorps unter Generalleutnant Rudolf Holste unterstellt. Das Panzerkorps gehörte ab dem 22. April zur 12. Armee, der Armee Wenck, und sollte das eingeschlossene Berlin entsetzen.

Ende April waren die fast 6000 Mann der Division z.V. in Lenzen, östlich der Elbe, einsatzbereit. Eine Verlegung in den Raum Fehrbellin, nördlich von Berlin erfolgte zum Kampfeinsatz. In der Nacht vom 29. April auf den 30. April 1945 machten sich Offiziere der Division, unter ihnen der SS-Sturmbannführer und SS-Oberfeldrichter und damit Chefrichter der Division z.V, Wolfgang Wetzling, in Absprache mit dem Divisions-kommandeur und ausgestattet mit Schein-Marschbefehlen auf die Suche nach den Amerikanern, die das Westufer der Elbe erreicht hatten. 

Bei Wootz, ganz in der Nähe von Lenzen trafen Sie auf amerikanische Einheiten und konnten eine Kapitulation der gesammten Division z.V. weitestgehend zu ihren Bedingungen aushandeln.

Über Perleberg marschierte die Soldaten der Division Richtung Westen. Ab dem 2. Mai marschierte die sie in perferkter Ordnung in Gefangenschaft, unterstützt durch Amerikaner, die mit Booten und amphibischen Fahrzeugen die Division über die Elbe setzten.

WetzlingAbb.1 Wetzling im Gespräch mit amerikanischen Offizieren auf dem Westufer der Elbe.  dailymotion.com

Wootz

Abb. 2 Deutsche Soldaten warten unter den Augen der Amerikaner in Wootz auf das Übersetzen.  dailymotion.com

 

SS-Werfer-Abteilung 500

Die SS-Werfer-Abteilung 500 vernichtet Teile seines Sondergeräts Anfang April 1945 im Raum Fallingbostel-Dorfmark und rüstete jewils zwei Batterien auf 15 cm und 21 cm Nebelwerfer um. Die Abteilung verlegte am 07. April über den Raum nördlich Uelzen nach Wietzetze bei Neu Darchau an die Elbe. Dort wurden die letzten Sondergeräte an die jugendliche Bevölkerung zur Aufbewahrung abgegeben. Nach Augenzeugenbericht soll auch mindestens eine A4 bis dort mitgeführt worden sein, die in den Wäldern von Wietzetze gesprengt wurde.

Die Abteilung verwickelte sich an der Elbe in ein Kriegsverbrechen. Drei Besatzungsmitglieder eines amerikanischen Bombers, die am 07. April im Raum Uelzen durch die Abteilung gefangen genommen wurden, sind in Wietzetze hingerichtet worden.

Ein Besatzungsmitglied wurde 1946 flüchtig verscharrt aufgefunden, die beiden andern Flieger sind bis heute vermisst.

Die SS-Werfer-Abt. 500 wurde im Raum Friesack eingesetzt, vermutlich gelangte die Einheit noch auf die Linie Döberitz-Rathenow und löste sich im Raum Lenzen auf.

 

Bildnachweis:

Abb.1 und 2: https://www.dailymotion.com/video/x58asl6 

 

 

 

 

 

 

 

 

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